Bäuerliches Leben im Mittelalter

Der größter teil des Landers mit Wald gedeckt — eine Naturlandschaft. Die Menschen haben aus dieser Welt wenig Besitz ergriffen.Sie verfugten nur über einfache Werkzeuge. Dürre und Überschwemmungen, Kalte und Hitze Tags und Nachts bestimmten das Leben der Menschen. Besonders Strenge Winter uno Hitzeperioden, starke Regenfalle oder Umwetter konnten einen Grossteil der Ernte vernichten.

Der Großteil der Menschen im Mittelalter lebte als Bauern in kleinen Siedlungen oder Dörfern. Besonders wichtig für das Zusammenleben war die Familiengemeinschaft. Alle halfen mit, um das Überlebensichern zu können. Selbst die Kinder mussten mitarbeiten. Die Frauen hatten neben der Feldarbeit die Tiere (v.a. Hühner und Ziegen) zu versorgen, sie mussten kochen, waschen und sich um den Garten kümmern. Dagegen arbeiteten die Männer meist auf dem Feld und waren für alle handwerklichen Arbeiten und Reparaturen zuständig. Nur mühsam und unter grossen Kraftanstrengung gelingt es Menschen wenigstens Teile der Naturlandschaft zu kultivieren. Sie bearbeiten kleine Insel fur Ackerbau und betrieben die Viehzucht.

Die Häuser wurden meist aus Holz und Lehm errichtet, im späten Mittelalter baute man Teile davon (etwa die Fundamente) aus Stein. Gedeckt wurden die Häuser je nach Gegend mit Stroh, Schilfoder Holzschindeln. Die Fenster waren klein, da Glas viel zu teuer war und man durch zu große Fensteröffnungen keine Raumwärme verlieren wollte. Der Bäuerliche Hof bestand aus dem Haus, dem Garten, und dem Acker. Die Arbeit begann bei dem Sonnenaufgang.

Das Leben war hart und man war in besonderem Maß von der Witterung abhängig. Besonders strenge Winter und Hitzeperioden, starke Regenfälle oder Unwetter konnten einen Großteil der Ernte vernichten. Hunger war die Folge. So verwundert es nicht, dass die Menschen die Feste im Jahreskreis als willkommene Abwechslung betrachteten und diese ausgelassen begingen. Besonders beliebt war die Kirchweihe.

Den Mittelpunkt des Hauses bildete die Küche mit dem Herd. Der Herd war Kochstelle und Wärmespende. Der Herd sicherte das Überleben der Familie. Der Herd wurde deshalb früh angefeuert und den ganzen Tag am Glühen gehalten. Der Rauch des Feuersräucherte das über Herd hängende Fleisch und konservierte es. Wahrend die Bauerin Feuer machte versorgte Knecht und Magd das Vieh. Auf dem Bauernhof gab es Schmutz und Gestank.Das war unvermeidlich.Mäuse und Ratten gehörten auch selbstverständlich zum Hof. Der Mist wurde sorgfältig gesammelt. Es galt als Kostbarkeit, da er das einzelne Düngemittel war mit dem die Bauer den Boden fruchtbarmachen konnten. Der Mist war auch Statussymbol. Je grosser der Misten war desto angesehener war auch der Bauer. Die zentrale Wasserversorgung gab es nicht. Man sollte zum Brunnen oder zum Fluss gehen.

Die Bauern lebten zum Großteil vegetarisch, meist kam Getreidebrei auf den Tisch. Fleisch aßen die Menschen nur an hohen Festtagen und im Herbst. Dann nämliche wurde ein Teil des Viehs geschlachtet, um es nicht durch den Winter bringen zu müssen. Jenes Fleisch, das nicht gleich verzehrt werden konnte, verarbeitete man zu Würsten oder man räucherte es. Besonders gerne aßen die Menschen Schweinefleisch, während Hühnerfleisch als Herrenspeise galt und den Höhergestellten vorbehalten war. Von den Tieren wurde alles verwertet (Fleisch, Haut, Borsten), nichts wurde weggeworfen.

Getrunken wurde meist Wasser, Most oder Molke, manchmal auch Bier.

Die Kleidung der Bauern bestand aus Leinen, Flachs oder Wolle, sie war meist in Braun oder Grau gehalten; bunte Farben waren für die Adeligen bestimmt. Die Kleidung der Bauern war sehr einfach. Sie bestand aus einem kurzen Kittel, einer Tunika mit weiten Ärmeln und Beinkleidern. Sie wurden von den Frauen hergestellt. Sie trugen Schuhe aus Rindsleder und manchmal einen Strohhut und / oder einen Mantel.

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